Unser Verband konnte erreichen, dass die bestehenden Übergangsregelungen bei amtlichen Schulungen, wie bspw. der AU-Schulung, die aufgrund des coronabedingten Schulungsstaus bei den Bildungsstätten notwendig wurden, bis zum 30. Juni 2022 verlängert werden. Dies wurde in Anbetracht der weiter bestehenden unzureichenden Schulungstituation kurzfristig mit dem Verkehrsministerium Baden-Württemberg abgestimmt.
Bitte beachten Sie die in der aktuellen Übergangsregelung jetzt festgelegten Schulungsfristen für Wiederholungsschulungen. Dem Verkehrsministerium Baden-Württemberg ist es sehr wichtig, dass Schulungskapazitätten in vollem Umfang genutzt werden und aufgeschobene Schulungsverpflichtungen zeitnah nachgeholt werden.
Schulungen, die älter als 36 Monate sind und im Jahre 2021 oder in der ersten Jahreshälfte 2022 ablaufen, behalten weiterhin ihre Gültigkeit und können durch Teilnahme an zusätzlichen Schulungen im gleichen Umfang bis zum 30. Juni 2022 nachgeholt werden. Eine Rückdatierung auf das ursprüngliche Ablaufdatum ist weiterhin notwendig. Dies hat das Ministerium ausdrücklich schriftlich festgelegt. Die zweimonatige Frist, ab der eine Erstschulung statt einer Wiederholungsschulung durchgeführt werden muss, ist bis zum 30. Juni 2022 gleichzeitig nicht anzuwenden.
Achtung: Schulungen, die im Jahr 2020 bereits ausgelaufen sind, können nicht über den 31. Dezember 2021 hinaus verlängert werden, sondern müssen innerhalb der zweimonatigen Frist bis zum 28. Februar 2022 rückwirkend nachgeholt und ebenfalls auf das ursprüngliche Ablaufdatum rückdatiert werden. Somit gelten nur für Schulungen, welche im Jahr 2021 ausgelaufen sind, die bis zum 30. Juni 2022 verlängerten Fristen.
Betroffene Betriebe sind demnach weiter angehalten, dass abgelaufene Schulungen schnellstmöglich durchgeführt werden, um einen möglichen „Teilnehmerstau“ zu vermeiden. Bekanntlich sind die Schulungen auf eine maximale Teilnehmerzahl von 16 Personen begrenzt.