Autofahrer müssen bald zwei Mund-Nase-Bedeckungen im Verbandskasten mitführen. Die neue Vorgabe des Bundesverkehrsministeriums soll auch für die Zeit nach der Corona-Pandemie gelten.
Die Mitnahme von Schutzmasken im Auto soll künftig zur Pflicht werden. Das bestätigte das Bundesverkehrsministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.
Demnach müssen Fahrzeugführer auch nach der Corona-Pandemie stets zwei OP-Mund-Nasen-Bedeckungen im Auto dabei haben. Geplant sei, dass die Masken künftig dem vorgeschriebenen Inhalt des Verbandskastens in Pkw, Lkw und Bussen, laut neuer DIN-Norm hinzugefügt werden. Dies hatte nach Angaben des Ministeriums der Bundesverband Medizintechnologie vorgeschlagen.
Mögliche Bußgelder noch nicht bekannt
Es sei beabsichtigt, die Vorgabe mit der nächsten Änderung der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung umzusetzen, schrieb das Verkehrsministerium. Wann genau die Änderung in Kraft treten könnte, sei aber noch unklar. Das Ministerium begrüße „eine schnelle geplante Umsetzung der Normenänderung“, hieß es dazu lediglich. Auch zur Frage nach möglichen Bußgeldern gibt es noch keine offiziellen Angaben. Bislang sind fünf Euro fällig, wenn die Erste-Hilfe-Ausrüstung im Auto fehlt oder unvollständig ist.