Zu Beginn des neuen Jahres und mit Verlängerung der Corona-Maßnahmen hat das Bundesfinanzministerium die Corona-Hilfeleistungen angepasst.
Von den Corona-Maßnahmen betroffene, also geschlossene Unternehmen waren allgemein antragsberechtigt als auch Unternehmen, welche mindestens 40 Prozent Umsatzrückgang erlitten hatten. Mischbetriebe (bspw. Autohaus mit Werkstatt) mussten daher mindestens 40 Prozent Umsatzrückgang nachweisen, obwohl sie gleichermaßen von den Corona-Maßnahmen betroffen waren, jedoch ein Teil des Betriebs geöffnet bleiben durfte. Die Novemberhilfen hatten noch „verbundene“ sowie „direkt und indirekt betroffene“ Unternehmen umfasst. Mit der Vereinfachung zu Beginn des Jahres 2021 sind jedoch alle Unternehmen mit mindestens 30 Prozent Umsatzrückgang antragsberechtigt.
Das ZDK-Hauptstadtbüro hatte im Austausch mit der Abteilung Betriebswirtschaft und dem ZDH diese Lücke identifiziert und war in den informellen Austausch mit politischen Entscheidungsträgern getreten. Auch andere Branchen mit vergleichbaren Betriebsmodellen hatten um Korrektur der vorliegenden Regelung gebeten.
Eine Übersicht des ZDK zu den Hilfen kann auf auf www.kfz-bw.de unter Mitglieder / Unser Service für Mitglieder / Downloads / Monatsdienst heruntergeladen werden.
Weiterführende Informationen bietet das Bundesfinanzministerium unter dem folgenden Link:
https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2021-01-19-ueberbrueckungshilfeverbessert.html

(397-01/Carsten Beuß)