Zwischenzeitlich liegt die bundesweite Statistik des Bundesinstitutes für Berufsbildung (BIBB) über die neu abgeschlossenen Ausbildungsverhältnisse zum 30. September 2020 vor. Was sich stichprobenartig schon abgezeichnet hatte, lässt sich nun auch mit offiziellen Zahlen belegen: Laut den Erhebungen des Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) zum 30. September 2020 wurden im vergangenen Jahr in Deutschland pandemiebedingt gerade einmal 467.500 neue Ausbildungsverhältnisse im gesamten dualen Ausbildungsbereich abgeschlossen. Das bedeutet ein Minus von elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Von den Berufen des Kfz-Gewerbes verzeichneten die Automobilkaufleute den größten Einbruch. 4278 neue Ausbildungsverträge bedeuten im Vergleich zu 2019 einen Rückgang um 19,5 Prozent (Baden-Württemberg: 18,3 Prozent). Die Zahl der neuen Azubis im Beruf Kfz-Mechatroniker ging um 11,9 Prozent (Baden-Württemberg: 8,2 Prozent) zurück. 2.790 junge Menschen starteten im vergangenen Jahr in Baden-Württemberg eine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker. Das sind 249 weniger als noch im Vorjahr. Trotzdem bleibt der Kfz-Mechatroniker mit Abstand der beliebteste Ausbildungsberuf im Handwerk.
(872-00/Roland Blind)