Genau 389.205 Kraftfahrzeuge sind bei den Abgasuntersuchungen (AU) im Jahr 2019 direkt durchgefallen, jedoch 7.936 Fahrzeuge weniger als im Vorjahr. Das geht aus dem Abschlussbericht zur AU-Mängelstatistik des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) hervor. Insgesamt führten die anerkannten AU-Betriebe im vergangenen Jahr knapp 12,17 Millionen Abgasuntersuchungen an Pkw, Nutzfahrzeugen und Krafträdern auf Basis eines festgelegten Qualitätssicherungssystems durch. Dabei erfassten sie 1,39 Millionen abgasrelevante Mängel an 770.012 beanstandeten Fahrzeugen. Im Durchschnitt wurden somit 1,81 Mängel pro bemängeltem Fahrzeug festgestellt.
Von den statistisch erfassten Mängelfahrzeugen konnten 380.807 Pkw, Nutzfahrzeuge und Krafträder mit einer Wartung, Inspektion oder Reparatur wieder instandgesetzt werden und so das zulässige Emissionsniveau erreichen. Insgesamt haben somit 11.395.246 oder 93,7 Prozent der untersuchten Pkw, Nutzfahrzeuge und Krafträder die Abgasuntersuchungen bestanden.
Die periodische Prüfung des Abgasverhaltens von Kraftfahrzeugen leistet seit vielen Jahren einen entscheidenden Beitrag zum Umweltschutz und ist ein wichtiger Frequenzbringer in der Werkstatt. Das neue Qualitätsmanagementsystem (QM-System) des Bundesinnungsverbandes wird dazu beitragen, die Qualität zum Beitrag des Umweltschutzes auch dauerhaft auf hohem Niveau zu halten. Als Teil der Hauptuntersuchung (HU) wird die Abgasuntersuchung wie bisher im Kfz-Meisterbetrieb durchgeführt – als Kern-DNA des Kfz-Gewerbes. Der Abschlussbericht kann unter www.kfz-bw.de unter Mitglieder / Werkstatt & Teile / Hoheitliche Aufgaben / AU als elektronisches Exemplar heruntergeladen werden.
(065-05/Bernd Schalud)