Es gibt eine neue Folge der ProMotor-Podcast-Serie zu Themen, die das Kfz-Gewerbe bewegen. Marcus Weller und Christoph Stricker, Referenten in der ZDK-Abteilung Betriebs-, Volkswirtschaft und Fabrikate, sprechen im aktuellen Podcast über den Stand der Förderprogramme für E-Fahrzeuge und Plug-in-Hybride. Im November 2019 wurde auf einem Autogipfel zwischen Bund und Herstellern eine Erhöhung des Umweltbonus beschlossen, weil bis dahin erst 151.000 Fahrzeuge gefördert wurden. Zur Erinnerung: Bis 2030 sollen nach Willen der Bundesregierung sieben bis zehn Millionen Elektrofahrzeuge in Deutschland zugelassen sein. Die aktuellen Zahlen sind ihr also zu gering, weil sie die Erreichung der deutschen Klimaziele in Gefahr sieht. Auch die europäischen CO2-Ziele für Automobilhersteller werden so nicht erreicht. Denn die Automobilhersteller müssten sicherstellen, dass der Anteil von emissionsfreien und emissionsarmen Fahrzeugen, die weniger als 50 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen, deutlich steigt. Damit Kunden auf Elektroautos umsteigen, gibt es den Umweltbonus, der seit seiner Erhöhung 2020 Innovationsprämie heißt und den Erwerb von Plug-in-Hybriden oder reinen E-Autos mit bis zu 9.000 Euro unterstützt. Infos zu aktuellen Förderprogrammen, Voraussetzungen und Fördertöpfen gibt es im Podcast. Eine weitere Information zum Umweltbonus: Der Vorschlag zur Anpassung des Mindestnachlasses für junge Gebrauchtwagen wurde abgelehnt.
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(LV 170-00/Steffen Kraus)