Zur Stabilisierung des Ausbildungsgeschehens in Zeiten der Corona-Pandemie wurde bereits im Sommer 2020 das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ beschlossen. Kernpunkt hierbei waren die Ausbildungsprämien (plus). Die Bundesregierung wollte Ausbildungsbetriebe damit finanziell unterstützen und sie dazu motivieren, ihr Ausbildungsplatzangebot auch in schwierigen Zeiten aufrechtzuerhalten. Wir möchten darauf hinweisen, dass zwischenzeitlich noch bis zum 15. Mai 2022 entsprechende Anträge gestellt werden können. Die Förderbedingungen, Voraussetzungen und Zeiträume haben wir nachfolgend nochmals für Sie zusammengestellt. Die Ausbildungsprämie (plus) können Sie beantragen, wenn Sie Ihr Ausbildungsniveau erhalten oder sogar erhöht haben. Die Förderung bemisst sich unter anderem nach dem Beginn der Ausbildung:

Dies bedeutet beispielsweise bei einem „erhaltenen“ Ausbildungsniveau von zwei Auszubildenden, welche ihre Ausbildung im Sommer 2021 begonnen haben, eine Unterstützung von 8.000 Euro. Käme ein zusätzlicher Ausbildungsplatz noch hinzu, würde dies sogar eine Förderung in Höhe von 14.000 Euro (2 x 4.000 Euro + 1 x 6.000 Euro) bedeuten. Voraussetzung ist allerdings auch, dass die Antragstellung bis spätestens drei Monate nach Ablauf der Probezeit des Ausbildungsverhältnisses erfolgt!
Die weiteren Fördervoraussetzungen, Hinweise zu den Fristen, den Antrag und weitere Beispielrechnungen finden Sie auf der Internetseite der Agentur für Arbeit.