Innovative Ideen, digitale Lösungen, ein nachhaltiger Ansatz – mit diesem Dreiklang soll das Land fit für die Zukunft gemacht werden. Das ist das Ergebnis eines Spitzentreffens von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut mit insgesamt 35 Vertreterinnen und Vertretern der Initiative Wirtschaft 4.0. Als Leitthema des Spitzentreffens wurde „Green Digital Innovation & Transformation made in BW“ gewählt. Ein Perspektivpapier zum Spitzentreffen 2021 zeigt auf, welche Lösungswege die Initiative Wirtschaft 4.0 bereits verfolgt und fortan stärker beschreiten will. Der Fokus soll auf der Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) und deren Beschäftigten liegen. Ziel ist es, die digitale Transformation in Baden-Württemberg mithilfe von innovativen Ideen weiter voranzubringen und nachhaltig zu gestalten.
Digitalisierung und Klimaschutz durch Förderprogramme unterstützen
Die Digitalisierung und Nachhaltigkeit der Unternehmen und Start-ups müssen durch gezielte Förderprogramme wie beispielsweise Invest BW, dem größten einzelbetrieblichen Förderprogramm in der Geschichte des Landes, unterstützt werden. Bis Ende 2022 werden hierfür insgesamt bis zu 300 Millionen Euro bereitgestellt. Darüber hinaus unterstützt die Digitalisierungsprämie Plus nachhaltige digitale Lösungen. Außerdem sollen auch Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für die Förderung digitaler und nachhaltiger Innovationen eingesetzt werden.
Künstliche Intelligenz (KI) als Transformationstechnologie
Ein Werkzeug der Digitalisierung ist die Künstliche Intelligenz (KI). Mit dem Innovationspark KI in Heilbronn soll ein Ökosystem mit internationaler Strahlkraft geschaffen werden, das die gesamte Wertschöpfungskette abbildet – von der Qualifizierung von IT-Fachkräften über die KI-Forschung bis hin zur Kommerzialisierung von ethisch verantwortungsvoller und menschenzentrierter KI „made in Baden-Württemberg“. Das Wirtschaftsministerium stellt dafür 47,5 Millionen Euro zur Verfügung. Weitere 15 Millionen Euro sieht das Wirtschaftsministerium für die Förderung von KI-Exzellenz-Zentren im Land vor – vorbehaltlich der finalen Entscheidungen des Haushaltsgesetzgebers voraussichtlich Ende des Jahres.
Fachkräfte für eine digitale und nachhaltige Wirtschaft qualifizieren
Ebenso ist es nötig, die Fachkräftequalifizierung für eine digitale und nachhaltige Wirtschaft voranzutreiben. Hierfür entstand im Rahmen eines Modellprojekts mit der „Corporate Culture Map“ ein digitales Tool für eine widerstandsfähige, chancengleiche und digitale Unternehmenskultur 4.0, dass das Wirtschaftsministerium ab dem Jahr 2022 zur Verfügung stellt.
Seit dem Start der Initiative Wirtschaft 4.0 im Jahr 2017 haben die Partnerinnen und Partner in ihren jeweiligen Bereichen zahlreiche Aktivitäten umgesetzt, um die digitale Transformation der Wirtschaft voranzutreiben. Dabei hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus die Digitalisierung mit vielfältigen Maßnahmen unterstützt, von der Information und Vernetzung über Beratung, Forschung und Entwicklung hin zu konkreten Förderprogrammen.