Das vollautomatische Labor für die Batterieforschung erlaubt es, rund um die Uhr tausende Grenzflächen zu analysieren, die Ergebnisse mithilfe Künstlicher Intelligenz autonom auszuwerten und das nächste Experiment zu planen. Mit Hilfe dieser Hochdurchsatzcharakterisierung kann die Batteriezusammensetzung optimiert werden. So können bestimmte Rohstoffe ersetzt oder die Rezyklierbarkeit von Materialien und die Performance verbessert werden. Das autonome Forschungslabor entstand in einer Kooperation des Karlsruher KIT, der Universität Ulm und des Helmholtz-Instituts Ulm (HIU). Die Partner bringen damit u. a. die europäische Forschungsinitiative BATTERY2030+, die auf die Entwicklung grüner recyclingfähiger Batterien abzielt, entscheidend voran. Der Aufbau des Labors wurde im Rahmen des Strategiedialogs Automobilwirtschaft (SDA) mit 2,23 Mio. Euro unterstützt.