Die Partner der Fachkräfteallianz Baden-Württemberg haben eine neue Vereinbarung für die zukünftige gemeinsame Arbeit unterzeichnet. Nachdem ein Schwerpunkt auf den technologischen und demografischen Herausforderungen in der Weiterbildung liegt, forderte Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold ein umfassendes Unterstützungsangebot für kleine und mittlere Betriebe.
Das Land unterstütze die Unternehmen dabei, passende Fachkräfte zu finden und zu binden: „Unsere Unterstützungs- und Förderangebote werden wir weiterführen und stellen für 2022 insgesamt rund 80 Millionen Euro für die Fachkräftesicherung zur Verfügung: Von der Ausbildung über die berufliche Weiterbildung bis zu unseren Welcome Centern und dem Engagement der regionalen Fachkräfteallianzen, die wir fördern“, so Arbeits- und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut.
Ein wichtiger Aspekt der neuen Vereinbarung der Fachkräfteallianz bestehe darin, die technologischen und demografischen Herausforderungen in der Weiterbildung noch stärker aufzugreifen: „Denn Aus- und Weiterbildung sind das A und O“, so Hoffmeister-Kraut. „Um auf die technologischen Veränderungen in unseren Kernbranchen zu reagieren, werden wir bald zusätzlich neue, innovative Projekte fördern, mit denen Weiterbildungsbausteine auf der Basis unserer „Future Skills Studie“ entwickelt werden“, kündigte die Ministerin an. Mit der ressortübergreifenden Weiterbildungsstrategie „Weiter.Mit.Bildung“ würden zudem bereits wichtige Impulse gesetzt. So sei etwa kürzlich ein neues Coaching-Angebot zur Personalentwicklung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) gestartet.