Die Bundesregierung stellt klar, dass ukrainische Flüchtlinge, die eine berufliche Ausbildung aufnehmen, für die gesamte Dauer der Ausbildung vor vorzeitigen aufenthaltsbeendenden Maßnahmen geschützt sind. Anschließend kann die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis nach § 18a AufenthG zur Ausübung einer Beschäftigung als Fachkraft beantragt werden.
Die Bundesagentur für Arbeit unterstützt dabei die Lebensunterhaltssicherung während einer nach dem SGB III förderfähigen dualen Berufsausbildung und auch während einer vorherigen berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme zusätzlich mit Berufsausbildungsbeihilfe (unter denselben Fördervoraussetzungen wie bei Inländern). Zudem können Auszubildende während einer dualen betrieblichen Berufsausbildung an einem Berufssprachkurs teilnehmen, um den Erwerb eines Berufsabschlusses zu unterstützen.
Weiter Informationen und Details zum Thema können beim Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) unter www.zdh.de/ukraine-krieg/aufenthaltsschutz-fuer-ukrainische-auszubildende/ abgerufen werden.