Das Sozialministerium hat die Liste der berechtigten Personengruppen auf der Seite www.impfen-bw.de bezüglich der Notdienste im Handwerk angepasst.
In der Nr. 28 werden jetzt genannt:
„… sonstige Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.“
Hierunter fallen beispielsweise:
• „Personen, die zwingend zum Zweck ihrer Berufsausübung im Rahmen der aktuell gültigen Maßnahmen regelmäßig in geschlossenen Räumen unmittelbaren Kontakt zu Kundinnen und Kunden, Klientinnen und Klienten, Mandantinnen und Mandanten oder weiteren Personen haben (beispielsweise bei körpernahen Dienstleistungen, in Beratungsstellen, in Fahrschulen, in Banken, in Kanzleien, im Hotel- und Gastronomiegewerbe, in den Notdiensten des Handwerks, bei Kinder- und Jugendreisen)“
Zum Nachweis dient ein Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis und die Bescheinigung der Einrichtung bzw. des Unternehmens (PDF).
Im Kfz-Gewerbe wäre diesbezüglich beispielsweise an Pannendienste und Abschleppfälle zu denken. Die Beurteilung, wer zu der Berechtigung zählt wird und wer nicht, ist von den Betrieben selbst vorzunehmen. Soloselbstständige und Betriebsinhaber können die Bescheinigung für sich selbst ausstellen. Eine Bestätigung der HWKs über die Eintragung des Betriebes ist, soweit uns bekannt, nicht notwendig, kann aber laut Information des BWHT den Betrieben auf Anforderung ausgestellt werden.