Wir haben bereits im Februar über die Veröffentlichung einer aktualisierten Corona-Musterdokumentation durch den Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) berichtet. Aufgrund der durch die Bundes-Notbremse (Viertes Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite) abermals geänderten gesetzlichen Regelungen zur inzidenzabhängigen Öffnung der Ladengeschäfte und der anschließenden Umsetzung der neuen Anforderungen in den Bundesländern hat der ZDH seine Erläuterungen zu der Corona-Musterdokumentation erneut aktualisieren müssen. Die aktualisierte Fassung und die ebenfalls überarbeitete Aufstellung der Länderregelungen kann auf der ZDH-Internetseite unter folgenden Link abgerufen werden:
https://www.zdh.de/fachbereiche/steuern-und-finanzen/kassenfuehrung/corona-dokumentation-gut-geruestet-bei-zukuenftigen-betriebspruefungen-und-nachschauen/
Ferner wurden in der neuen Fassung die Hinweise zu etwaigen „Corona-Sonderprogrammen“ einzelner Bundesländer ergänzt.
Letztlich unterliegen die coronabedingten Regelungen insgesamt einer hohen Dynamik. Zusätzlich gab es bis vor kurzem noch eine verstärkte Schaffung von Modellregionen in einzelnen Bundesländern. Auch deren Laufzeit war und ist in Abhängigkeit zu den Inzidenzzahlen sehr fragil. Für die Finanzverwaltung wird es in künftigen Betriebsprüfungen sehr diffizil werden, all diese genannten Einflüsse auf die Einnahmesituation nachvollziehen zu können. Daher ist den Betrieben eine Nachweisführung der ganzen Umstände anhand der ZDH-Corona-Musterdokumentation dringend zu empfehlen.