Seit dem 9. Mai 2021 bestehen für Geimpfte und Genesene Ausnahmen von den Corona-Schutzmaßnahmen. Wichtig für Arbeitgeber ist in diesem Zusammenhang zu wissen, dass jedoch im Bereich des Arbeitsschutzes keine Sonderregelungen für Geimpfte und Genesene vorgesehen sind. So bleibt z. B. die Testangebotspflicht nach § 5 Corona-Arbeitsschutzverordnung vorerst unverändert bestehen. Außerdem bleiben auch für geimpfte und genesene Personen die Gebote zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen und Abstandsgebote unberührt.
Für den Kfz-Handel ist relevant, dass für geimpfte und genesene Personen ein negatives Testergebnis als Zugangsvoraussetzung entfällt.
Als geimpft gilt eine Person, wenn die letzte erforderliche Corona-Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt. Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen – zum Beispiel den gelben Impfpass. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Zusätzlich darf man keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Dazu gehören Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust.
Als genesen gilt, wer einen positiven PCR-Test vorlegen kann, der nicht jünger als 28 Tage und nicht älter als sechs Monate ist. Die Durchführung eines Antikörpertests reicht nicht aus, um als genesen zu gelten. Auch hier gilt zusätzlich, dass die Freiheiten nur für Menschen ohne Covid-19-typische Krankheits-Symptome gelten.