Autohäuser und Kfz-Werkstätten sind das unverzichtbare Bindeglied zwischen der Automobilindustrie und dem Endkunden. Dies gilt zum einen für den Vertrieb der zunehmend hochkomplexen und erklärungsbedürftigen Automobile, zum anderen für deren Wartung und Reparatur im Interesse eines sicheren und umweltgerechten Betriebs über die gesamte Fahrzeuglebensdauer hinweg. Das Kraftfahrzeuggewerbe ist der Garant für individuelle Mobilität, an deren hohem Stellenwert nach den Erfahrungen aus der Corona-Pandemie weniger Zweifel denn je bestehen. Deshalb fordert das Kraftfahrzeuggewerbe von der künftigen Bundesregierung vor allem praxisgerechte und verlässliche Rahmenbedingungen für einen den Bedürfnissen der Menschen entsprechenden, nicht ideologisch eingezwängten Individualverkehr. Ebenso wichtig ist die Erhaltung und Stärkung des Rechtsrahmens für ein eigenverantwortliches unternehmerisches Handeln der Autohäuser und Kfz-Werkstätten, wozu auch der Schutz vor dem Missbrauch überlegener Marktmacht durch die Automobilhersteller zählt.
Das Kfz-Gewerbe fordert:
– Die Folgen der Corona-Pandemie verkraftbar gestalten
– Klima- und Umweltschutz gewährleisten ohne Einschränkung der individuellen Mobilität
– Ziele vorgeben, keine Antriebstechnologien
– Anforderungen an Neufahrzeuge realistisch definieren, Zulassungsverbote ablehnen
– Zugang zu Daten und Informationen gewährleisten, fairen Wettbewerb ermöglichen
– Digitale Infrastruktur stärken, innerstädtischen Verkehr erhalten
– Bürokratieabbau fortsetzen, digitale Fahrzeugzulassung ermöglichen
– Berufsbildung stärken, Digitalisierung fördern
– Echte Nachhaltigkeit fördern, Emissionshandel ausbauen
Weitere Informationen und den gesamten Forderungskatalog finden Sie auf www.kfz-bw.de unter Presse/Pressemeldungen