Die Mitglieder der baden-württembergischen Kraftfahrzeuginnungen sind herzlich zur kostenfreien Teilnahme am Handelstag 2021 eingeladen. Er findet am 21. Oktober von 10.00 bis 12.00 Uhr online via Zoom statt. Die Teilnehmer erwarten spannende Themen.
Die Chancen und Risiken von Agenturmodellen für den Autohandel bilden den ersten Schwerpunkt unserer Veranstaltung. Autohandelsexperten der Unternehmensberatung Accenture präsentieren die Ergebnisse einer Studie, die auf Schlüsselfragen der Zukunft des Automobilhandels Antworten bieten. Unter anderem zeigen sie auf, wie sich der Automobilvertrieb neu erfinden kann, wie sich Digitalisierung und veränderte Kundenwünsche auf Vertriebsstrategien auswirken, warum die OEMs den Direktvertrieb anstreben und was das alles für unsere Händler bedeutet.
Laut EU-Kommission hat sich die 2010 in Kraft getretene Vertikal-GVO für den Automobilvertrieb bewährt. Die Chancen stehen gut, dass es 2022 eine neue Gruppenfreistellungsverordnung geben wird. Für eine neue Vertikal-GVO nebst angepasster Leitlinien hat die EU-Kommission nun einen Entwurf vorgelegt. Sie setzt für Agentursystem strenge Voraussetzungen und will klare Regeln für den Direktvertrieb. Antje Woltermann, verantwortliche Geschäftsführerin unseres Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), ordnet die zu erwartenden Veränderungen für uns ein.
Auf Betreiben eines Händlerverbandes hat das österreichische Kartellgericht einen OEM wegen des Missbrauchs seiner marktbeherrschenden Stellung im Neuwagenvertrieb verurteilt. Unter anderem bemängelte es die Festsetzung bewusst überhöhter Verkaufsziele und den harten Preiskampf über die eigenen Niederlassungen. Die Zulässigkeit von Kundenzufriedenheitsbefragungen als Basis von Prämienzahlungen und der Zwang zur Teilnahme an Preisaktionen wurden ebenfalls richterlich verneint. Was bedeutet dieses Urteil für den deutschen Automobilhandel? ZDK-Rechtsexpertin Marion Nikolic macht die Auswirkungen verständlich.
Die Umsetzung der EU-Warenkaufrichtlinie wird in Deutschland zu einschneidenden Änderungen im Gewährleistungsrecht führen. Wie sich die verschärften Anforderungen auf die Gebrauchtwagenhandel auswirken werden, ob ältere und preiswerte Gebrauchtfahrzeuge künftig überhaupt noch mit vertretbarem Risikomanagement vom Kfz-Handel angeboten werden können und welche Auswirkungen die verlängerte Beweislastumkehr hat, wird uns ebenfalls ZDK-Rechtsreferentin Marion Nikolic erläutern.
Nutzen Sie dieses für Innungsmitglieder kostenfreie Angebot und melden Sie sich an unter www.kfz-bw.de/handelstag .

Zum Anmelden QR-Code scannen