Um eine klimaneutrale Mobilität erreichen zu können, sollten nach Ansicht von Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut alle Potenziale genutzt werden. Wasserstoffverbrennungsmotoren können zum Beispiel bei Nutzfahrzeugen eine Alternative darstellen und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz im Verkehr leisten.
Gemeinsam mit dem Kfz-Gewerbe traut die Wirtschaftsministerin daher nachhaltigen Wasserstoffverbrennungsmotoren eine große Rolle bei der Mobilitätswende zu und steht somit ebenfalls für einen technologieoffenen Weg. Auf Basis der von der Landesagentur e-mobil BW im Juli 2021 veröffentlichten Studie „Systemvergleich Wasserstoffverbrennungsmotor und Brennstoffzelle im schweren Nutzfahrzeug“ wurden im Lenkungskreis der Allianz Wasserstoffverbrennungsmotor aktuell Entwicklungsmöglichkeiten und Perspektiven, ebenso Herausforderungen und Handlungsbedarfe diskutiert.
„In der Antriebstechnik schwerer Nutzfahrzeuge steckt ein besonders hohes Potenzial, um einen Beitrag zum Klimaschutz im Verkehr zu leisten“, so die Ministerin. Nutzfahrzeuge emittieren etwa ein Drittel der Treibhausgase im innerdeutschen Verkehrssektor. Der größte Teil dieser Emissionen geht auf schwere Nutzfahrzeuge im Langstreckengüterverkehr zurück. Bei schweren Nutzfahrzeugen auf der Langstrecke kommt die neue Batterietechnologie jedoch an ihre Grenzen. Neben dem Hybrid-Oberleitungs-LKW wird daher vor allem der Brennstoffzellenantrieb betrachtet und seitens Wissenschaft und Wirtschaft vorangetrieben.