Nach §§ 1, 7 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) gilt der Grundsatz, dass sich auf Stellenanzeigen bewerbende Menschen nicht wegen ihres Geschlechts benachteiligt werden dürfen. Mit einem für Bewerbungsverfahren interessanten Beschluss hat das Landesarbeitsgericht (LAG, Az.: 3 Sa 37 öD/21) Schleswig-Holstein entschieden, dass neben der häufig gebräuchlichen Formulierung „m/w/d“ auch die Verwendung des sogenannten Gendersternchens (*; z.B. „Berufsbezeichnung*innen“) möglich ist. Auch diese sprachliche Formulierung ist diskriminierungsfrei.