Mitte Oktober feierte die Initiative Ausbildungsbotschafter mit einem Kongress in Stuttgart ihr zehnjähriges Bestehen. „Die Ausbildungsbotschafter ermöglichen eine authentische Orientierung auf Augenhöhe; deshalb unterstützen wir die Initiative aus voller Überzeugung!“, so Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold. Im Rahmen des Kongresses der Initiative Ausbildungsbotschafter gratulierte Arbeits- und Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut allen Beteiligten der Initiative zum zehnjährigen Bestehen.
Ausbildungsbotschafter sind Auszubildende, die in Schulen für eine Berufsausbildung werben. Sie berichten von ihren persönlichen Erfahrungen und ermöglichen Schülerinnen und Schülern authentische Einblicke in interessante Ausbildungsberufe. Träger der Initiative Ausbildungsbotschafter ist das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, in enger Abstimmung mit den Partnern des Ausbildungsbündnisses: Landesministerien, Kammern und Verbände der Wirtschaft, Gewerkschaften und die Bundesagentur für Arbeit. Mehr unter: www.gut-ausgebildet.de, der Instagram-Kanal (@gutausgebildet) bietet spannende Fakten zur beruflichen Ausbildung. Sogenannte Azubi-Influencer geben authentische Einblicke in ihren Berufsalltag.
Jedes Jahr ist die Initiative an etwa jeder zweiten Schule in Baden-Württemberg zu Gast. Aktuell sind mehr als 4.000 Ausbildungsbotschafterinnen und -botschafter in ganz Baden-Württemberg aktiv. In den vergangenen zehn Jahren konnte nahezu eine halbe Million Schülerinnen und Schüler erreicht werden.
Landesweit sind derzeit auch über 50 Ausbildungsbotschafter für unseren stärksten Ausbildungsberuf Kfz-Mechatroniker im Einsatz. Die Botschafter berichten von ihren persönlichen Erfahrungen und ermöglichen Schülern authentische Einblicke in die Ausbildungsberufe. Gefördert werden die in Stuttgart angesiedelte Leitstelle sowie 21 regionale Koordinatoren. Die Leitstelle wird vom Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag in Zusammenarbeit mit dem Baden-Württembergischen Handwerkstag, den Unternehmern Baden-Württemberg und dem deutschen Gewerkschaftsbund Baden-Württemberg betrieben. Interessierte Innungen und Kfz-Betriebe können sich an die folgenden Einrichtungen wenden:
• Industrie- und Handelskammer Bodensee-Oberschwaben
• Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar
• Landratsamt Main-Tauber-Kreis und FABI e.V.
• Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald
• Handwerkskammer Karlsruhe
• Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken
• Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee
• Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart
• Industrie- und Handelskammer Reutlingen
• Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg
• Industrie- und Handelskammer Ulm
• Handwerkskammer Freiburg
• BBQ Berufliche Bildung GmbH Emmendingen
• BBQ Berufliche Bildung GmbH Villingen-Schwenningen
• Handwerkskammer Ulm
• Handwerkskammer Konstanz
• Handwerkskammer Mannheim

Am Ende des Jahres ist es Zeit, die vergangenen Monate Revue passieren zu lassen. Worum müssten Sie sich eigentlich mal dringend kümmern? Was wollten Sie schon längst angehen? Welche Veränderung macht auch in Ihrem Autohaus zwingende Anpassungen notwendig?
Viele dieser Fragen beantworten die Studierenden der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kraftfahrzeuggewerbe (BFC) im Rahmen ihrer Projektarbeiten. In der Zeit von Weihnachten bis Ostern widmen sich 3 BFC’ler Ihren Aufträgen, die sie neben ihrem schulischen Tagesgeschäft abarbeiten. Die BFC’ler gehen unvoreingenommen und objektiv an die Aufträge heran, weil sie die eventuellen Befindlichkeiten der Mitarbeiter, Besonderheiten und Erfordernisse bei der Wahl ihres Auftrages (noch) nicht kennen.
Die für die Projektarbeit zur Auswahl stehenden Themen werden ohne Nennung der Marke, der Firma oder des Ortes genannt. Denn das Thema soll im Fokus der Studierenden stehen und nicht andere Dinge.
Die BFC würde sich sehr freuen, wenn Sie Ihr Thema zur Bearbeitung in einer Projektarbeit zur Verfügung stellen würden. Die Ernsthaftigkeit der Bearbeitung wird bei den BFC’lern sehr großgeschrieben. Da die Arbeit nicht nur in einem rund 40-seitigem Konzeptbuch abgegeben, sondern auch in der mündlichen Abschlussprüfung verteidigt werden muss, ist sie elementar zum Bestehen der Prüfung zum Betriebswirt im Kfz- Gewerbe (m/w/d).
Die Themen können aus den unterschiedlichsten Unternehmensbereichen stammen, sei es Werkstatt, Vertrieb, Marketing, Recht oder mehr. Hier ein paar Themenbeispiele der letzten Studienjahre als kleine Anregung:
– Vertrag gekündigt – was nun?
– Welchen Einfluss haben neue Geschäftsmodelle auf unsere zukünftige Geschäftsentwicklung?
– Social-Media- Fahrplan: So muss unsere künftige Erfolgsstrategie in den sozialen Medien aussehen!
– Aufnahme von E-Bikes und Pedelecs: Rechnet sich dieses Geschäftsfeld für uns?
– Nachfolge: Ich übernehme den Betrieb von meinem Chef! Wie sieht meine persönliche Nachfolgeplanung aus?
– Unser Betrieb in bewegten Bildern – Konzeption, Entwicklung und Verfilmung unseres Betriebes mit Veröffentlichung auf unserer Website sowie sozialen Medien.
– Entwicklung eines Controlling-Tools für unser Servicegeschäft.
Nehmen Sie Kontakt auf per Telefon unter 05551/2583 oder schicken Sie gleich ein paar Zeilen mit Ihrem Themenvorschlag an folgende E-Mail-Adressen: info@bfc.de oder gerl@bfc.de