Das aktuelle DAT-Barometer im November behandelt zwei Facetten der aktuellen Situation auf dem Automobilmarkt:
1. Gebrauchtwagenwerte zeigen steil nach oben
Dreijährige Benzinfahrzeuge erzielen derzeit 59,3 Prozent vom ehemaligen Listenneupreis, dreijährige Diesel-Pkw 56,2 Prozent. Seit die DAT diese Art der Marktanalyse für das DAT-Barometer durchführt, hatte sie noch nie solch hohe Werte für dreijährige Gebrauchtwagen beobachten können.
2. Die Pkw-Halter können die Auswirkungen der Elektromobilität auf das Werkstattgeschäft schwer einschätzen
Eine repräsentative Befragung von Pkw-Haltern ergab u.a. folgende Erkenntnisse: Ein Drittel glaubt, dass ihre Werkstatt nicht imstande sei, ein E-Auto zu reparieren. Ebenfalls ein Drittel glaubt, die Werkstattbesuche würden seltener, die Hälfte der Befragten glaubt, die Werkstattbesuche würden teurer. Rund zwei Drittel befürchten zudem, dass weitere Kosten bei der Entsorgung von E-Fahrzeugen auf sie zukommen könnten.
Dass die Werkstätten fit für Elektromobilität sind, hat jüngst unser Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) mit seiner Initiative „eCar-Service“ (www.ecarservice.de) gezeigt. Die Aktivitäten des Zentralverbandes Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF), der mit dem Bundesverband der Partnerwerkstätten (BVdP) das Gütesiegel „E-Mobilität“ ausgerollt hat (www.zkf.de/leistungen/e-mobilitaet-fachbetrieb), gehen in eine ähnliche Richtung. Dennoch zeigt das Stimmungsbild der Pkw-Halter, dass in diesem Bereich noch Aufklärungsarbeit geleistet werden muss. Die ausführliche Darstellung der einzelnen Themen finden sich unter https://barometer.dat.de/.