Bereits im Juli 2021 hatten wir informiert, dass die Eichung von AU-Geräten (Opazimeter, Vier-Gas-Messgeräte, CO-Messgeräte und Partikelanzahlmessgeräte) mit der dritten Änderungsverordnung zur Mess- und Eichverordnung in die Aufzählung der ausgenommenen Verwendungen mit aufgenommen werden soll. Das bedeutet, dass AU-Geräte ab dem Veröffentlichungsdatum nicht mehr der wiederkehrenden Eichpflicht unterliegen.
Wie wir bereits tagesaktuell auf unserer Website www.kfz-bw.de informiert haben, wurde die dritte Änderungsverordnung zur Mess- und Eichverordnung am 2. November 2021 veröffentlicht, was für anerkannte AU-/AUK-Betriebe bedeutet, dass ab diesem Tage keine wiederkehrende Eichung für AU-Geräte im Rahmen der amtlichen Fahrzeugüberwachung mehr notwendig ist, sondern nur noch die Ersteichung ab Hersteller.
Eine Kalibrierung von AU-Geräten durch ein akkreditiertes Kalibrierlabor ist jedoch weiterhin zwingend notwendig!
In einzelnen Fällen kann es jedoch vorkommen, dass der Eichbeamte die Eichung bis 2. November 2021 noch nachträglich durchführen wird. Betroffenen Betrieben empfehlen wir, die nachträgliche Eichung mit Gültigkeit bis zum 31. Dezember 2021 durchführen zu lassen.
Für alle anderen eichpflichtigen Prüf- bzw. Messmittel wie Reifendruckfüller, Druckmanometer, AdBlue-Abfüllanlagen, etc. besteht die Eichpflicht weiterhin und für diese Geräte muss auch weiterhin ein Eichantrag spätestens zehn Wochen vor Jahresende gestellt werden.