Die Ampelkoalition hat im Koalitionsvertrag verankert, sie wolle sich dafür einsetzen, dass „außerhalb des bestehenden Systems der CO2-Flottengrenzwerte nachweislich nur mit eFuels betankbare Fahrzeuge neu zugelassen werden können“. Wie die eFuel alliance in einer ersten Stellungnahme zu Recht anmerkt, ergibt diese Formulierung vor dem Hintergrund eines faktischen Verbrennerverbotes, das die EU-Kommission bis 2035 durch die CO2- Flottengrenzwerte vorschlägt – was die Koalitionäre laut Koalitionsvertrag unterstützen – keinen Sinn, denn es wird dann regulatorisch keine solche Fahrzeuge mehr geben können.
In diesem Zusammenhang wird es sicher in Kürze eine breitere öffentliche Diskussion geben und Tankstellenbetreiber könnten diesbezüglich angesprochen werden. Dabei ist es hilfreich, sattelfest in der Bezeichnung alternativer Kraftstoffe sein.
Die Now GmbH (Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie) hat das Factsheet „Übersicht und Einordnung alternativer Kraftstoffe“ aktualisiert, welches einen Überblick über die wichtigsten alternativen Kraftstoffe, deren Erzeugungspfade und Einsatzmöglichkeiten im Verkehrsbereich gibt. Darüber hinaus liefert das Papier einen Vorschlag für eine gemeinsame, strukturierte Sprachregelung für den Umgang mit alternativen Kraftstoffen.
Im Internet ist es unter folgender Adresse zu finden:
https://www.now-gmbh.de/wp-content/uploads/2021/11/Factsheet_alternative-Kraftstoffe_NOW-GmbH.pdf