Die Arbeitslosigkeit im baden-württembergischen Handwerk ist im Jahresvergleich leicht gestiegen. Gleichzeitig liegt die Arbeitslosenquote mit 2,1 Prozent immer noch weit unter der der Gesamtwirtschaft in Baden-Württemberg (4,5%). Die Zahl der offenen Stellen blieb im Gesamthandwerk konstant, wobei sie im Bauhandwerk stieg und im produzierenden Handwerk leicht zurückging. Insgesamt kamen im Handwerk 2,1 Arbeitssuchende auf eine offene Stelle (Dezember 2024: 1,9). In der Gesamtwirtschaft waren es dreimal mehr. Durch etwas mehr Interessenten auf konstant viele Stellen sank die Vakanzzeit, und zwar von 233 auf 202 Tagen. In einigen Bauberufen sowie im Metallhandwerk sanken die Wartezeiten bis zur Einstellung deutlich. Die kaum dynamische wirtschaftliche Lage zeigt sich auch auf dem handwerklichen Arbeitsmarkt, wobei das Handwerk noch eine bemerkenswerte Stabilität aufweist und Fachkräfte gerne aufnimmt.

