Kennen Sie diese Situation? Ein treuer Stammkunde hat gerade einen Mercedes bei Ihnen gekauft und erwähnt beim Abschied: „Meine Tochter braucht übrigens auch ein Auto – aber Mercedes ist ihr zu teuer. Haben Sie da was?“ Und Sie müssen antworten: „Tut mir leid, wir führen nur Mercedes.“
Sie haben den Kontakt, das Vertrauen, die Kundenbeziehung – aber nicht das passende Fahrzeug. Der Kunde geht zur Konkurrenz. In einem Markt mit über 6,5 Millionen Besitzumschreibungen pro Jahr sind das verlorene Chancen, die sich kein Betrieb leisten kann.
Die Börsenlandschaft im Umbruch
Beim Digitalen Donnerstag am 26. März gibt Digitalisierungsberater Jörg von Steinaecker einen herstellerunabhängigen Überblick: Wie sieht die Börsenlandschaft heute aus – und wo liegen die Chancen für den mittelständischen Handel?
Vor wenigen Jahren zählte eine Branchenstudie noch rund 150 Fahrzeugbörsen. Heute sind es deutlich weniger. Gleichzeitig wachsen die Herausforderungen: steigende Lagerreichweiten, Standkosten von 25 bis 30 Euro pro Tag – und dazu der alltägliche Frust mit Geisterinseraten und fehlerhaften Ausstattungsangaben.
Jörg von Steinaecker beleuchtet auch, warum der vollständig digitale Autokauf nicht eingeschlagen hat: Der klassische E-Shop-Prozess passt nicht zum realen Kaufverhalten beim Auto. Erfolgreiche Händler setzen deshalb auf Plattformen, die digitale Reichweite mit persönlicher Beratung verbinden. Und er ordnet ein, welche KI-Features – von Preisermittlung bis automatisierter Angebotserstellung – heute schon Mehrwert bringen und was noch Zukunftsmusik ist.
Und dann wird es konkret: Bestände teilen statt Kunden verlieren
Den Praxisbeweis liefert Christian Brunkhorst, Geschäftsführer des Autohauses Brunkhorst in Zeven. Nach dem Verlust seines Vertragshändlerstatus entwickelte er die RDB Börse – eine B2B-Plattform mit aktuell über 8.200 Fahrzeugen. Das Prinzip: Händler teilen ihre Bestände und verkaufen gegenseitig auf Kommission.
„Wir wollten Händlern das bieten, was wir im Einkauf selbst gerne gehabt hätten“, beschreibt Brunkhorst die Idee. Konkret heißt das: Sie bieten Fahrzeuge anderer Partner Ihren Kunden an – mit eigenem Aufschlag, ohne Ihre Einkaufskonditionen offenzulegen. Kein zusätzliches Kapital, kein erweiterter Hof, keine Mehrmarken-Expertise nötig. Und: Nur tatsächlich verfügbare Fahrzeuge mit geprüften Ausstattungsmerkmalen – Schluss mit Geisterinseraten.
Inzwischen ist die RDB Börse zu einem ganzen Ökosystem gewachsen: Fahrzeugverwaltung, Einkaufsfinanzierung, Zahlungsabwicklung, DMS-Integration und sogar ein White-Label-Auto-Abo für angeschlossene Händler.
Das nehmen Sie aus diesem Webcast mit:
• Mehr Kunden bedienen – auch außerhalb Ihrer Stammmarke, ohne eigenen Mehrmarkenbestand
• Verkaufen ohne Kapitalbindung – Fahrzeuge auf Kommission mit eigenem Aufschlag
• Nie wieder Geisterinserate – nur verfügbare Fahrzeuge mit geprüften Daten
• KI richtig einordnen – was heute funktioniert und was noch Marketing ist
• Vom Netzwerk profitieren – Logistik, Finanzierung, Auto-Abo aus einer Hand
Jetzt Termin vormerken! Der Webcast startet am 26. März 2026 um 10 Uhr – kostenlos und ohne Anmeldung:
Teilnehmen: https://us02web.zoom.us/j/84364094509
Fragen oder Feedback? Schreiben Sie uns: digido@kfz-bw.de
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Unterstützt von Carmato – dem stolzen Sponsor der 11. Staffel des Digitalen Donnerstags