ZDK-Präsident Thomas Peckruhn und ZVK-Vorsitzender Detlef Peter Grün haben vertrauliche Gespräche aufgenommen, um Lösungen zu der aktuellen Auseinandersetzung zwischen ZDK und ZVK (BIV) zu sondieren. Dazu haben sie nun eine gemeinsame Pressemitteilung mit der Bekanntgabe der Zielrichtung und der nächsten Schritte herausgegeben. Diese sind von den beiden Hauptgeschäftsführern von ZDK (Jürgen Hasler) und ZVK (Dr. Jürgen Gros) in Gesprächen weiter zu bestimmen. Zur Automechanika-Messe in Frankfurt im September 2026 soll die konstruktive Zusammenarbeit der beiden Verbände sichtbar werden. Für die weiteren Gespräche sind folgende Punkte vereinbart worden:
1. Die Interessen und Belange des Kraftfahrzeughandwerks, insbesondere der Handwerksbetriebe und der handwerklichen Berufsausbildung, werden im ZVK als Bundesinnungsverband des Kfz-Handwerks (BIV) gebündelt.
2. Die Interessen des deutschen Kraftfahrzeuggewerbes, markengebundene und freie Betriebe gleichermaßen, werden vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) als Dachverband wahrgenommen!
3. Beide Verbände streben eine Organisations- und Finanzierungsstruktur an, die leistungsfähig und effizient ist, die Doppelstrukturen vermeidet, eine zweckmäßige Arbeitsteilung gewährleistet und eine konstruktive Zusammenarbeit ermöglicht.
4. Die Gespräche zwischen den beiden Hauptgeschäftsführern beginnen unverzüglich. An den Gesprächen wird nur ein sehr kleiner Kreis von Personen beteiligt.
5. Die Gespräche und Verhandlungen sind vertraulich. Öffentliche Verlautbarungen und Äußerungen werden nur gemeinsam und in enger Abstimmung getätigt.