Mittwochmorgen, kurz vor Geschäftsöffnung. Der erste Kunde wartet, der Verkäufer öffnet den Verkäuferarbeitsplatz – und nichts. Die Maske bleibt grau, der Server im Keller meldet sich nicht. Welche Anwendung läuft eigentlich wo? Wer kümmert sich um Updates? Wäre eine moderne Cloud-Lösung am Ende sicherer als der eigene Serverraum?
Diese Fragen klammern viele Verantwortliche aus, bis es brennt. Beim Digitalen Donnerstag #74 am 25. Juni um 10 Uhr öffnen wir die Tür zum Maschinenraum Ihrer IT. Denn jede Digitalisierungsentscheidung, jedes KI-Vorhaben, jedes neue Geschäftsmodell steht und fällt mit dem Fundament: der Infrastruktur, auf der Ihre Anwendungen laufen.
Vom Server im Keller bis zur Software im Browser
Bisher ging es im Digitalen Donnerstag um die Schicht über dem Betriebssystem: Geschäftsprozesse, Software, Daten. Diesmal geht Digitalisierungsberater Jörg von Steinaecker eine Etage tiefer und ordnet das Spektrum heutiger Möglichkeiten ein:
• On-Premise – der klassische Server im eigenen Keller, volle Kontrolle, volle Verantwortung
• Hosted Services & dedizierte Rechenzentren – Ihre Server stehen extern, der Dienstleister kümmert sich
• Cloud Computing – skalierbare Infrastruktur, abgerechnet nach Nutzung
• Software as a Service – keine Installation, kein Update, einfach im Browser nutzen
Was passt zu welchem Zweck? Wo sind die Grenzen? Außerdem zeigt Jörg, wie einfach es heute ist, sich für kleinere Projekte einen Hoster einzurichten. Mit einem Klick eine Anwendung aufspielen, ausprobieren, wieder verwerfen. Niedrigschwellig digitale Ideen testen, ohne das ganze Autohaus umzukrempeln.
Vier Fragen, die im Maschinenraum entscheidend sind
„Ist die Cloud denn überhaupt sicher?“ Die Gegenüberstellung Cloud-Rechenzentrum versus Server im Heizungskeller fällt oft anders aus als gedacht. Vor dem Hintergrund von 87 Prozent betroffener Unternehmen und einem Cyber-Schaden, der erstmals die 200-Milliarden-Euro-Marke überschritten hat (Bitkom 2025), ist die Frage längst keine theoretische mehr.
Backup-Strategien: Wann ist ein Backup wirklich ein Backup und wann nur eine zweite Datei, die der Angreifer gleich mit erwischt? Ransomware traf zuletzt 34 Prozent der deutschen Unternehmen, fast dreimal so viele wie 2022. Ein falscher Klick reicht, und der Rechner ist verschlüsselt.
Updates: Wer macht eigentlich was? Betriebssystem, Middleware, Datenbank, Anwendungssoftware: Jede Ebene braucht Pflege. Wenn Sie für IT zahlen, sollten Sie wissen, wofür. Jörg Steinaecker zeigt, welche Verantwortlichkeiten in den gängigen Verträgen stecken und wo Sie nachfragen sollten.
Hardware für KI: Wer KI im eigenen Haus betreiben will, braucht andere Rechenpower als für die klassische Bürowelt. Worauf Sie achten müssen, wenn das Thema in Ihrem Betrieb relevant wird.
Vollbetreuung statt Eigenbetrieb: Wie das aussehen kann
Wie ganzheitliche IT-Betreuung im Autohaus aussehen kann, zeigt die ZEUS Informationstechnologie GmbH. Im Kern steht ein Modell, das den Betrieb von Hardware-Sorgen entkoppelt: Die Arbeitsplätze schrumpfen auf kleine Thin Clients, die eigentliche Rechenleistung läuft zentral im hochsicheren Rechenzentrum in Braunschweig. Der Effekt: planbare monatliche Kosten, einheitliches Sicherheitsniveau, automatisches Patch-Management und Mitarbeiter, die ihren Arbeitsplatz in Sekunden an einem anderen Standort weiternutzen können.
Wie spezifisch sich ein solches Modell zuschneiden lässt, sieht man am Schwerpunkt von ZEUS: Der seit 1992 spezialisierte Managed-Service-Provider bedient primär markengebundene VW- und Audi-Betriebe – vom Volkswagen-Betriebskonzept BK2018 über die abgesicherte Anbindung an das Volkswagen Corporate Private Network bis zur Optimierung der EVA-Datenbank. Hauptzielgruppe sind größere Häuser und Händlergruppen.
Die zugrundeliegenden Themen Cloud-Hosting, Cyber-Security, Backup, NIS2-Konformität sind jedoch für jedes Autohaus und jede Werkstatt relevant. Genau diese Übertragbarkeit machen wir in dieser Folge sichtbar.
Warum Infrastruktur das Wandel-Thema ist
Das Staffelmotto „Erfolgsstrategien für Autohäuser im Wandel“ hat einen IT-Kern: Wer neue Geschäftsmodelle wagt, KI ausprobieren oder Standorte enger vernetzen will, braucht eine atmende Infrastruktur eine, die mitwächst, statt zu bremsen. Diese Folge gibt Ihnen die Begriffe, Beispiele und Entscheidungshilfen an die Hand, um Ihre IT als das zu nutzen, was sie sein sollte: Fundament Ihres Wandels, nicht Hindernis. Wie immer schließt der Webcast mit einem Live-Chat, in dem Ihre Fragen direkt beantwortet werden.
Jetzt Termin vormerken!
Der Webcast startet am 25. Juni 2026 um 10 Uhr und dauert eine Stunde – kostenlos und ohne Anmeldung. Klicken Sie einfach auf den folgenden Link, um dabei zu sein:
Teilnehmen: https://us02web.zoom.us/j/84364094509
Fragen oder Feedback? Schreiben Sie uns: digido@kfz-bw.de
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Folge verpasst? Schauen Sie sich frühere Episoden auf unserem YouTube-Kanal kfz-bw an.
Unterstützt von Carmato, dem stolzen Sponsor der 11. Staffel des Digitalen Donnerstags