Das DMS: Herzstück, aber nicht Alleskönner
Was genau ist ein Dealer-Management-System? Und vor allem: Was ist es nicht? Ein DMS ist kein Verkäuferarbeitsplatz, keine Werkstattplanung und kein Business-Intelligence-System – auch wenn es oft so erwartet wird. Digitalisierungsberater Jörg von Steinaecker erklärt anhand eines anschaulichen Zwiebelschalenmodells, wie die verschiedenen EDV-Systeme im Autohaus zusammenhängen: Das DMS bildet zusammen mit der Finanzbuchhaltung den unverzichtbaren Kern – das Fundament für alle weiteren Systeme.
Modular denken statt Komplettlösung erwarten
Wer bei der DMS-Auswahl mit der Erwartung „alles aus einer Hand“ startet, wird enttäuscht. Erfolgreiche Autohäuser denken in Modulen und Peripheriesystemen: Zeiterfassung, Werkstattmanagement, CRM, Verkäuferarbeitsplatz – eigenständige Systemfamilien, die sich um das DMS gruppieren und durchaus von verschiedenen Anbietern kommen können. Wir klären die wichtigsten Begrifflichkeiten und zeigen, welche Zusatzsysteme für welchen Betriebstyp sinnvoll sind. Denn ein Nur-Händler ohne Service braucht ein anderes Setup als ein Vollfunktionsbetrieb.
Schnittstellen: Der Schlüssel zur Flexibilität
Ein Peripheriesystem auszuwählen ist das eine – es mit dem DMS zu verbinden das andere. Die Schnittstelle entscheidet über Ihre digitale Zukunftsfähigkeit: Kann ich neue Spezialsoftware schnell anbinden? Kann ich Daten nicht nur lesen, sondern auch schreiben?
Als Praxisbeispiel zeigen die Experten von MOTIONDATA VECTOR (movec), wie moderne Schnittstellenarchitektur aussieht. Der österreichische DMS-Marktführer mit über 13.000 Anwendern setzt auf eine umfangreiche Middleware – auch Service Layer oder REST-Schnittstelle genannt. Diese ermöglicht dreierlei: zertifizierte Markenschnittstellen Richtung Hersteller, feste Verbindungen zu etablierten Drittsystemen und eine offene, generische Schnittstelle für maximale Flexibilität. Das Ergebnis: Neue Lösungen lassen sich schnell anbinden und bei Bedarf ebenso schnell wieder wechseln.
Was Sie aus dieser Folge mitnehmen
• Wonach Sie bei der DMS-Suche wirklich fragen sollten – und welche Erwartungen unrealistisch sind
• Welche Peripheriesysteme zu Ihrem Betriebstyp passen – vom Nur-Händler bis zum Vollfunktionsbetrieb
• Wie Schnittstellen funktionieren – und warum sie über Ihre Zukunftsfähigkeit entscheiden
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Der Webcast startet am 29. Januar 2026 um 10 Uhr und dauert eine Stunde – kostenlos und ohne Anmeldung.

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